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Rennrad-Training: Tipps für bessere Performance und Ausdauer

Aktualisiert: 26. März


Rennrad-Training: Tipps für bessere Performance und Ausdauer

Rennradfahren ist eine anspruchsvolle Disziplin, die sowohl körperliche Kondition als auch technisches Können erfordert. Ob du ein Anfänger bist, der gerade erst mit dem Training beginnt, oder ein erfahrener Profi, der seine Leistung verbessern möchte - hier sind einige wertvolle Tipps, die dir bei deinem Rennrad Training helfen können.


Aerodynamik optimieren


Die Optimierung deiner Aerodynamik ist ein wichtiger Faktor für dein Durchhaltevermögen beim Rennradfahren. Bei einer Geschwindigkeit von 30 km/h müsstest du beispielsweise fast zwei Drittel deiner Energie aufwenden, um den Luftwiderstand zu überwinden. Die effektivste Position ist in der Regel, wenn du die Unterarme und Hände flach auf die Lenkergriffe legst. Mit etwas Übung kann diese Position sogar relativ bequem sein.


Ernährung und Flüssigkeitszufuhr


Eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind entscheidend für deine Leistung beim Rennradfahren. Während langer Fahrten solltest du nicht warten, bis du dich völlig erschöpft fühlst, bevor du zu Energieriegeln und -getränken greifst. Indem du regelmäßig während der Fahrt Flüssigkeit zu dir nimmst, bleibst du fokussiert und das Koffein hält deine Muskeln in Schwung.


Schneller Start


Sportwissenschaftler haben herausgefunden, dass diejenigen, die mit höherem Tempo im Vergleich zu ihrer durchschnittlichen Geschwindigkeit beginnen, die Zeit bis zur totalen Erschöpfung maßgeblich erhöhen können. Daher ist es ratsam, vom Start weg Vollgas zu geben, besonders wenn du kurze Strecken fährst.


Richtige Positionierung


Die richtige Fahrposition auf dem Rennrad kann dazu beitragen, dass du dich während der Fahrt wohler fühlst und effizienter arbeitest. Daher ist es wichtig, sicherzustellen, dass deine Fahrposition auch bei langen Fahrten angenehm ist. Wenn du einen Leistungsmesser (Powermeter) hast, solltest du diesen verwenden, um herauszufinden, wie sich kleine Positionsveränderungen auf deinen Kraftaufwand auswirken.


Dehnen nach der Fahrt


Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Dehnübungen vor der Fahrt die Muskelentspannung fördern und damit deinen Leistungsoutput für mehr als eine Stunde reduzieren kann. Deshalb solltest du dich eher direkt nach der Fahrt dehnen und dich dabei vor allem auf den Quadrizeps, den Sitzbeinmuskel und die Pobacken konzentrieren.


Intensives Training


Das Einbeziehen einer kurzen HIIT (High-Intensity Interval Trainings)-Session in dein wöchentliches Trainingsprogramm kann deine Ausdauer erheblich steigern und dir dabei helfen, länger in hohem Tempo zu fahren. HIIT-Trainings sprechen deine schnell kontrahierenden Muskelfasern an und bringen deinen Körper dazu, die Fettreserven anzuzapfen, was sie zu einem effektiven "Fat-Burner" macht.


Vitamin B


Vitamin B spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelbildung und dem Transport roter Blutkörperchen, die den Sauerstoff befördern. Daher ist es für dich als Rennradfahrer wichtig, Lebensmittel zu sich zu nehmen, die reich an Vitamin B sind, wie zum Beispiel angereichertes Getreide, vegetarisches Pflanzenextrakt wie Marmite, Vollkornprodukte und dunkelgrünes Gemüse.


Muskelaufbau


Der einfachste Weg, um auf dem Rad wirklich gut zu performen, besteht darin, Muskeln aufzubauen, die auch dann ihre Leistung bringen, wenn du dich bereits ausgelaugt fühlst. Wenn du an der Beinpresse oder auf dem Squat-Rack trainierst, reduziere einfach das Gewicht und setze dein Training fort, wenn du das Gefühl hast, aufgeben zu müssen. Dieser zusätzliche Kraftaufwand trainiert deine langsam kontrahierenden Muskelfasern, während du zuvor deine schnell kontrahierenden Fasern trainiert hast.


Sprungtraining


Plyometrisches Training, bestehend aus explosiven Hüpf- und Sprungübungen, ist das Geheimrezept zum Muskelaufbau. Dieses Training liefert dir mehr Power, die du in Geschwindigkeit umwandeln kannst.


Richtiges Timing


Das richtige Timing deines Krafteinsatzes kann im Rennen den entscheidenden Unterschied ausmachen. Meistens gewinnt nicht der schnellste Fahrer, sondern derjenige, der sein Tempo konstant halten kann. Ein smarter Fahrer weiß, wann er etwas zurückstecken und wann er seine Energiereserven anzapfen muss.


Rennrad training: Fazit


Mit diesen Tipps kannst du dein Rennrad Training effizient und erfolgreich gestalten. Denke daran, immer auf deine körperlichen Bedürfnisse zu hören und sich ausreichend Zeit zur Regeneration zu nehmen. Mit der richtigen Vorbereitung und einer durchdachten Strategie kannst du deine Leistung und Ausdauer beim Rennradfahren erheblich verbessern. Viel Erfolg!

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